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Starke Vorstellung bei den Junioren: Marc Hierschläger überzeugt international in Tschechien

Foto: Jan Brychta

Beim renommierten internationalen Etappenrennen „Regionem Orlicka“ im tschechischen Lanškroun stellte sich Marc Hierschläger einer anspruchsvollen Herausforderung: Bei der 40. Auflage des Traditionsrennens ging es für ihn im hochklassigen Feld von 175 Fahrern aus 25 europäischen Teams primär gegen die ältere Junioren-Klasse (U19). Als U17-Fahrer bewies Marc auf den insgesamt rund 260 Kilometern an drei Renntagen eindrucksvoll, dass er in der Spitze der älteren Konkurrenz bestens mithalten kann.

Über die vier Etappen zeigte Marc, im Trikot des LRV Oberösterreich, eine konstant starke Performance und mischte an der Spitze kräftig mit:

  • 1. Etappe (75 km) – Platz 36: Ein überzeugender Auftakt, bei dem Marc nicht nur den Anschluss an die entscheidenden Gruppen hielt, sondern viel Führungsarbeit an der Spitze des Feldes leistete und sich wertvoll für sein Team einsetzte.

 

  • 2. Etappe (Einzelzeitfahren, 10 km) – Platz 27: Mit einer soliden Leistung im Kampf gegen die Uhr schob er sich im Gesamtklassement weiter nach vorne.

 

  • 3. Etappe (85 km) – Platz 44: Selbst ein Sturz direkt vor ihm konnte ihn nicht stoppen. Marc kämpfte sich blitzschnell zurück ins Hauptfeld und beendete die Etappe im Massensprint auf Rang 44. Auf Kurs Richtung Top 20 und U17-Podium. Dank dieser konstanten Spitzenleistungen lag Marc vor dem Finaltag hervorragend im Rennen: Ein Platz in den Top 20 der Gesamtwertung (GC) sowie der 3. Rang in der U17-Wertung waren vor der Schlussetappe greifbar nah.

 

  • 4. Etappe (90 km): Kämpfergeist trotz Defekt-Pech auf der Schlussetappe.
    Auf der 90 km langen Schlussetappe verhinderte leider extrem viel Pech die verdiente Top-Platzierung im GC: Nach einer unverschuldeten Kollision und einem anschließenden Radwechsel musste Marc lange alleine die Verfolgung aufnehmen. Ein zweiter technischer Defekt kostete erneut wertvolle Zeit (Etappenrang 106). Trotz dieser Rückschläge bewies Marc echten Kämpfergeist, gab nie auf und kämpfte sich bis ins Ziel durch.

 

Fazit:  Am Ende erreichte Marc trotz des enormen Zeitverlusts am letzten Tag einen starken 31. Gesamtrang. Er war damit einer der schnellsten Fahrer seines Jahrgangs (2010) im Feld. Ohne das technische Pech auf der 4. Etappe wäre sogar ein Top-20-Ergebnis und der 3. Platz im U17-GC sicher gewesen. Ein absolut gelungener internationaler Härtetest und eine klasse Leistung, auf die Marc sehr stolz sein kann!

Fotos: Jan Brychta

Geschrieben am 11.08.2026 um 16:51 von Sportlicher Leiter

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