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Extrem starke Leistung in Italien: Marc Hierschläger fährt in der U17 ganz vorne mit

Le Fiumane in Bannia/Friaul-Julisch Venetien – vier Tage, vier harte Etappen und ein stark besetztes Starterfeld: Bei dieser Tour trafen die besten italienischen U17-Nachwuchfahrer auf ausgewählte internationale Mannschaften. Marc Hierschläger zeigte über alle Tage hinweg eine Top Leistung gegen die starke Konkurrenz – egal ob auf der Flachetappe, am Berg, im Zeitfahren oder auf dem Schotter.

In der Gesamtwertung belegte er den 7. Platz. Entscheidender als die Platzierung ist jedoch der geringe Zeitabstand: Nach vier Etappen fehlten ihm lediglich 33 Sekunden auf den Gesamtsieger.

Die Etappen

Etappe 1: Einzelzeitfahren – Luft nach oben
Der Auftakt verlief nicht nach Wunsch. Marc fand im Kampf gegen die Uhr nicht optimal in seinen Rhythmus. Das Ergebnis blieb hinter den Erwartungen zurück – weckte aber erst recht den Kampfgeist für die Aufholjagd für die nächsten Etappen.

Etappe 2: Kriterium – Taktisch souverän
Beim schnellen und technisch anspruchsvollen Kriterium zeigte Marc eine starke Reaktion. Mit hoher Ausdauer, guter Positionierung und perfekter Übersicht meisterte er das Rennen souverän und machte wertvolle Zeit in der Gesamtwertung gut.

Etappe 3: Königsetappe / Bergrennen nach Clauzetto – Ausrufezeichen am Berg
Die Königsetappe nach Clauzetto, Etappenort des Giro d’Italia 2026, verlangte den Fahrern auf 65 Kilometern und 1.300 Höhenmetern mit Steigungen von über 20 % alles ab. Marc zeigte echten Kämpfergeist: Trotz eines technischen Defekts kämpfte er sich zurück an die Spitze und sicherte sich auf der extrem selektiven Bergetappe einen starken 8. Platz. Ein beeindruckender Beweis seiner Form und seiner Qualitäten am Berg. 

Etappe 4: Straßenrennen mit Gravel-Passage
Mit einer guten Regeneration startet Marc in die letzte Etappe. Schotter, hohes Tempo und harte Positionskämpfe. die Schlussetappe erlaubte keine Schwäche und verlangte den Fahrern bis zum Schluss alles ab. Marc ließ nichts anbrennen, setzte sich souverän in der entscheidenden, siebenköpfigen Spitzengruppe fest und leistete gemeinsam mit Teamkollegen Alvise enorm viel Arbeit an der Front. Im packenden Zielsprint sicherte er sich schließlich den stark herausgefahrenen 4. Platz.

Fazit
Ein rundum gelungenes Etappenrennen auf internationalem Top-Niveau. Neben der physischen Stärke überzeugte Marc vor allem durch taktisches Geschick und vorbildliches Teamwork mit seinen Kollegen. Der minimale Rückstand von nur 33 Sekunden auf Platz 1 zeigt deutlich, dass er in der europäischen U17-Spitze voll mitfährt.

 

Fotos: Hierschläger

Geschrieben am 22.07.2026 um 20:39 von Sportlicher Leiter

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